Zugangsdaten eines Schnittstellenpartners missbraucht
Ein Angreifer erlangte über ein Drittsystem die Deskline-Zugangsdaten eines externen Schnittstellenpartners von Feratel. In der Nacht vom 25. auf den 26. Oktober 2026, zwischen 23:00 und 01:15 Uhr, rief er damit Buchungen mit künftiger Anreise ab. Betroffen sind Tourismusverbände in Tirol, Salzburg und der Steiermark.
Abgerufen wurden Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail, Reisedaten, gebuchter Betrieb, Reisepreis und Zahlungsstatus. Kreditkarten-, Zahlungs- und Meldedaten sind nach derzeitigem Stand nicht betroffen. Feratel betont, das eigene Kernsystem sei nicht kompromittiert worden; die Datenschutzbehörde ist informiert.
Die Tourismusverbände sollen alle WebClient-Passwörter zurücksetzen und das Telefonnummernfeld aus dem Buchungsformular entfernen; eine Anmeldung mit zweitem Faktor (MFA) steht zur Verfügung. Seefeld hat die betroffenen Systeme auf seiner Website vorübergehend offline genommen und informiert die Gäste direkt.